Forwarder

Als Forwarder, Rückezug oder Tragrückeschlepper wird in der Holzernte ein Fahrzeug bezeichnet, das geerntetes Holz aus dem Bestand an den LKW-befahrbaren Waldweg vorliefert. Er kann damit als Nachfolger des Rückepferds betrachtet werden. Forwarder sind zum Transport von Abschnitten entwickelt worden, das heißt Holz, das in fixen Längen maschinell durch Vollernter oder (selten) motormanuell durch Waldarbeiter geerntet wurde. Ein Forwarder kann bis zu 18 t Holz zuladen.

Der Forwarder arbeitet vom Rückeweg aus, den z. B. der Holzvollernter (Harvester) bei der Durchforstung angelegt hat. Problematisch ist das wesentlich höhere Gewicht des Forwarders durch seine Zuladung. Der Bodendruck eines vollbeladenen Forwarders ist deutlich höher als der der Erntemaschinen. Vor allem feinporige Böden können durch unsachgemäße Befahrung geschädigt werden. Als Folge können Vernässung, abnehmende Bodendurchlüftung, mechanische Wurzelschädigung und letztlich die Wüchsigkeit des Standorts beeinträchtigt werden. Daher muss der Fahrzeugführer sehr genau den Gassen folgen. Zum einen befinden sich auf den Rückegassen die Reisigpolster der abgestreiften Äste, die den Boden zusätzlich schützen, zum anderen werden Bodenverdichtungen auf eine kleine Fläche konzentriert. Breite Reifen verringern die Bodenpressung, ebenso das Aufziehen von Bändern auf die Bereifung (sogenannte Bogiebänder). Fahrzeuge mit acht Rädern können mehr Gewicht zuladen, da sich das Gewicht über acht Räder besser verteilt.

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